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Pannen beim Heiraten

Was soll denn noch schief gehen?

Nachdem wir unsere kirchliche Hochzeit gut ein Jahr geplant hatten, nahmen mein jetziger Mann und ich die Position ein das nun nichts mehr schief gehen konnte. Ganz ohne Aufregung erwarteten wir den großen Tag, schließlich war alles bis ins Detail durchgeplant.

Was folgte war ein Hochzeitstag, der uns eines Besseren belehrte, denn man sollte sich einer Sache nie allzu sicher sein. Schon der Morgen hielt für mich, beim Blick in den Spiegel, die erste Katastrophe bereit. Dort wo am Abend zuvor noch eine Stirn war, waren über Nacht zwei fiese, rot entzündete Pickel erschienen. Nach einem Entsetzensschrei beruhigte ich mich mit dem Gedanken, dass die bestellte Kosmetikerin die Sache schon wieder richten würde. Was sie auch tat, nicht ohne ständig zu betonen, dass sie noch nie so üble Pickel gesehen hatte. Nun gut nach einem Glas Champagner ging es mir besser und wir machten uns auf den Weg zum Standesamt.

Dort angekommen, schon etwas spät, bewegte ich mich mit meinen hohen Absätzen wohl etwas zu schnell auf dem Kopfsteinpflaster und knickte um. Mit höllischen Schmerzen humpelte ich meiner Zukunft als Ehefrau entgegen. Die Zeremonie an sich ging reibungslos über die Bühne, allerdings war mein Fuß so geschwollen, dass wir uns zu einer Fahrt ins Krankenhaus entschlossen.

Im Krankenhaus musste zunächst mein Brautschuh vom Fuß geschnitten werden, weil mein Fuß so angeschwollen war, dass er nicht mehr auszuziehen war. Nach dem Röntgen verließ ich das Krankenhaus immer noch im Brautkleid, dafür mit einem neuen Accessoire: einem schicken Gehgips.

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