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Hochzeitsbräuche

Mögen Sie einen Hochzeits- Brauch oder Bräuche? Bräuche zur Hochzeit sind so alt wie die Geschichte der Menschheit. Denn besonders die Hochzeit ist ein großes Ereignis im Leben eines jeden Menschen. Das Besondere am Hochzeits- Brauch ist, dass er einen historischen Hintergrund hat. Sicherlich ist heute vor allem der Spaßfaktor beim Hochzeits-Brauch der wahre Grund für den Ritus. Das kuriose an einem Hochzeits- Brauch ist, dass er von Land zu Land unterschiedlich ist. In Deutschland werden Sie andere Hochzeitsbräuche finden als in Finnland oder in Spanien. Sollten Sie eine internationale Hochzeit planen, so besprechen Sie als Braut oder Bräutigam die Hochzeitsbräuche mit Ihrem künftigen Ehegatten. Denn auch internationale Hochzeitsbräuche sind für die Hochzeitsgäste beider Länder interessant. Andererseits, sollten sie als Brautpaar auch mit den Brauteltern oder Trauzeugen über den einen oder anderen Hochzeits-Brauch sprechen.

Hochzeitsbräuche - welche gibt es wo liegen die Ursprünge? 
  • Zu einer großen Hochzeitsfeier mit der ganzen Familie und allen Freunden gehört eine tolle Location, leckeres Essen, wunderschöne Kleider, viele Fotos und natürlich auch die traditionellen Hochzeitsbräuche.
  • Es gibt eine Menge an alten Hochzeitsbräuchen, die immer noch auf vielen Hochzeiten wiederbelebt werden. Doch wo liegen die Ursprünge der beliebtesten Bräuche in Deutschland?
  • Ein beliebter Brauch ist das Sägen von einem auf einem Sägebock liegendem Stamm. Das Brautpaar benutzt dafür eine Schrotsäge und muss rhythmisch zusammenarbeiten, um den Holzstamm gemeinsam zu zersägen. Dieser Hochzeitsbrauch ist ein Symbol für die notwendige, gleichberechtigte Zusammenarbeit vom Ehepaar in der Ehe.
  • Ein sehr weit verbreiteter und bekannter Brauch ist der Polterabend. Dieser stammt noch aus der vorchristlichen Zeit und findet gewöhnlich am Vorabend der Hochzeit statt. Dabei darf Porzellan und Steingut, aber kein Glas zerschlagen werden und die Scherben werden vom Brautpaar gemeinsam gekehrt.
  • Ein weiterer Brauch, ohne den kaum eine Hochzeit auskommt, ist das Brautstraußwerfen und der Brautstrauß selbst. In der Renaissance sollte der intensiv duftende Brautstrauß die Braut vor einem Ohnmachtsanfall bewahren. Heute dient er hauptsächlich als Schmuck. Nach der Trauung ist es Tradition, dass die Braut alle jungen und unverheirateten Frauen um sich versammelt und ihren Brautstrauß in die Menge wirft. Diejenige Frau, die den Brautstrauß fangen kann, wird laut Brauch die nächste glückliche Braut sein.
  • Viele Hochzeitsbräuche stammen aus dem Mittelalter. So auch der Brauch das glückliche und frischangetraute Ehepaar mit Reis zu bewerfen, während es aus der Kirche oder dem Standesamt kommt. Dies ist ein Symbol für den Wunsch nach einer fruchtbaren Ehe. Heute wird aus moralischen Gründen meist auf das Werfen mit Reis verzichtet. Stattdessen werden als Symbol für die Wünsche und Hoffnungen des Ehepaars für ihre Ehe oft mit Helium gefüllte Luftballons steigen lassen oder das ehepaar wird mit einer Menge von Seifenblasen begrüßt.
  • Ein weiterer durchaus amüsanter Hochzeitsbrauch macht vor allem den engen Freunden, weniger jedoch dem Brautpaar Spaß. Es wird ein kleiner Streich in der Wohnung des Brautpaars veranstaltet. Dabei gibt es für die Fantasie der Freunde keine Grenzen - außer dass sie das Brautpaar nicht verärgern sollten.

Beachten Sie:
Denn in vielen Kulturen ist ein Hochzeits-Brauch ein absolutes muss auf der Hochzeit. Denken Sie an eine amerikanische Hochzeit aus dem Fernsehen. Dort wird der Brautstrauß als großes Ereignis geworfen! Wie würde das amerikanische Publikum reagieren, wenn der Brautstrauß nicht geworfen wird? Auch wenn uns allen hin und wieder ein Hochzeits-Brauch total missfällt – so sollten wir doch gerade an der Hochzeit an das Wohl der Allgemeinheit denken und den kleinen Spaß mitmachen. Denn die Hochzeit sollte es nur einmal im Leben geben, und an diesem Tag sollte nichts unmöglich sein!

 

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